Masterstudiengang Biomedical Engineering and Medical Physics
Das Hauptaugenmerk dieses interdisziplinären Studiengangs liegt auf der Anwendung von neuen forschungsgetriebenen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Prinzipien und Erkenntnissen in der Medizin und den Lebenswissenschaften, um so neue Methoden für eine bessere Prävention, Diagnostik oder Therapie zu entwickeln. Die Studierenden profitieren besonders von der Forschungsumgebung des Munich Institute of Biomedical Engineering (MIBE).
Achtung! Änderungen im Eignungsverfahren für Bewerbungen zum Wintersemester 2026/27
Das Eignungsverfahren für den Masterstudiengang Biomedical Engineering and Medical Physics wird aktuell überarbeitet. In Stufe 1 des Eignungsverfahrens wird zukünftig ein Test (Leistungserhebung in schriftlicher Form; online oder vor Ort) durchgeführt. Das Bewerbungsfenster öffnet erst am 15.4.26. Detaillierte Informationen werden spätestens am 27. März auf dieser Webseite veröffentlicht. Für Fragen stehen wir Ihnen gern per E-Mail (studium@nat.tum.de) oder Telefon (siehe Kontaktdetails Bewerbungsverfahren Master BEMP, Dr. Katja Block) zur Verfügung.
Das Biomedical Engineering und die Medizinische Physik an der TUM befassen sich zum einen mit der Verbesserung und der Entwicklung neuartiger Bildgebungsmodalitäten für die Mikroskopie und die biomedizinische Bildgebung und zum anderen mit der Entwicklung von Lab-On-Chip Technologie für die Biosensorik. Des Weiteren gehören beispielhaft die Anwendung von künstlicher Intelligenz für die Analyse von medizinischen Daten, die Verbesserung therapeutischer Methoden, die Entwicklung von Tracern oder von Methoden zur Unterstützung der Strahlentherapie, sowie verschiedenste biomedizinische Anwendungen von Biomechanik und Biophysik ebenfalls zum weiten Feld des Biomedical Engineering.
Der Studiengang Biomedical Engineering and Medical Physics vermittelt jene Grundlagen und Fähigkeiten die nötig sind, um über die interdisziplinären Grenzen zwischen Natur-, Ingenieurswissenschaften und Medizin hinweg erfolgreich Forschungs- oder Industrieprojekte durchführen zu können. Neben notwendigem Hintergrundwissen und praktischem Knowhow sollen auch die im akademischen oder industriellen Umfeld des Biomedical Engineering erforderlichen Selbst- und Sozialkompetenzen gefördert werden. Dieses Profil soll die Absolventen befähigen entsprechend breit in der Industrie und im Diensleistungsgewerbe eingesetzt zu werden. Typische Einsatzfelder für die Absolventen dieses Masterstudienganges sind in der experimentellen Forschungstätigkeit, in der Planung und Dokumentation von Forschungsprojekten sowie in angrenzenden Tätigkeitsfeldern der Biotech- und Medizintechnikindustrie, beispielsweise im Patentwesen, der Entwicklung, der Projektplanung oder auch in Behörden.
Der Forschungsbereich des Biomedical Engineerings und der Medizinischen Physik der TUM deckt mit zahlreichen international vernetzten Arbeitsgruppen aus der Physik, der Informatik, dem Ingenieurwesen, sowie den Lebenswissenschaften und der Medizin nahezu alle Aspekte dieses modernen und hochgradig interdisziplinären Forschungsgebietes ab. Die Forschung reicht von der Enwicklung neuartiger Röntgen-Bildgebung über die Verbesserung der Magnetresonanz-Bildgebung bis zur Entwicklung leistungsfähiger Biosensoren. Deutschlandweit ist die TUM im Bereich des Biomedical Engineerings damit einzigartig aufgestellt.
Der Masterstudiengang Biomedical Engineering and Medical Physics ist auf zwei Jahre konzipiert, in denen die Studierenden eine forschungsnahe Ausbildung an der Schnittstelle zwischen Naturwissenschaften, Ingenieurswissenschaften und Medizin erfahren und frühzeitig Einblick in aktuelle Forschung auf international höchsten Niveau erhalten sollen.
Studienfachberatung M.Sc. BEMP
Dr. Marianne Köpf
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